8 Die drei Aufgabenbereiche von Elternschaft

Shownotes

„Die drei Aufgabenbereiche von Elternschaft“

Elternschaft kann sich manchmal widersprüchlich anfühlen:

Mal schützt du. Mal setzt du Grenzen. Mal begleitest du liebevoll auf Augenhöhe. Doch hinter all diesen Rollen stehen drei grundlegende Aufgabenbereiche, die Eltern über viele Jahre hinweg begleiten – vom Kleinkindalter bis ins Erwachsenenleben.

In dieser Episode erklärt Mal die drei zentralen Bereiche bewusster Elternschaft:

Wachende Beschützer – Du schützt dein Kind vor Gefahren, die es noch nicht selbst einschätzen kann. Reife-Verwalter – Du begleitest dein Kind dabei, Verantwortung, Selbstständigkeit und innere Stärke zu entwickeln. Ressourcenquelle – Du gibst deinem Kind, was es braucht – emotional, praktisch und menschlich – ohne dich selbst dabei zu verlieren.

Wenn du diese drei Bereiche verstehst, erkennst du in vielen Alltagssituationen sofort, worum es eigentlich geht. Du reagierst nicht mehr nur aus Gewohnheit oder Überforderung, sondern handelst bewusster und klarer.

Mit konkreten „20-Jahre-später“-Beispielen zeigt Mal, wie sich heutige Erziehung langfristig auf Beziehungen, Persönlichkeit und Lebensfähigkeit deiner Kinder auswirkt – und was passiert, wenn einer dieser Bereiche fehlt oder aus dem Gleichgewicht gerät.

IN DIESER EPISODE ERFÄHRST DU:

✓ Warum Eltern oft zwischen verschiedenen Rollen wechseln – ohne genau zu verstehen, warum ✓ Welche drei Aufgabenbereiche Elternschaft wirklich ausmachen ✓ Wie dein heutiges Verhalten das Leben deines Kindes mit 25 oder 30 prägen kann ✓ Welche problematischen Extreme entstehen, wenn ein Bereich zu dominant oder zu schwach wird ✓ Warum auch zukünftige Partnerinnen und Partner deiner Kinder von deiner Elternschaft geprägt werden

REFLEXIONSFRAGE

In welchem der drei Bereiche bist du besonders stark – und wo fällt es dir schwer?

• Beschützt du gut – vielleicht manchmal zu stark? • Förderst du Reife – oder nimmst du deinem Kind zu viel ab? • Bist du eine verlässliche Ressourcenquelle – oder gehst du dabei selbst über deine Grenzen?

NÄCHSTE WOCHE

Episode 9 – Wachende Beschützer: Was diese Aufgabe konkret bedeutet, wie gesunder Schutz aussieht und worauf Eltern besonders achten sollten.

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Transkript anzeigen

00:00:01: Der Podcast für die, die Eltern werden oder es schon sind.

00:00:05: Die heute denken und nicht morgen bereuen!

00:00:09: Du hörst mal zweifache Mutter dreifache Großmutter und Gründerin von karaktervoll.ch.

00:00:18: In diesem Podcast nimmt sie dich mit auf eine Reise in deine Zukunft mit Familie.

00:00:23: Wenn du keine Folge verpasst wirst du mitwachsen Nicht im Tempo sondern in Tiefe.

00:00:30: Schön, dass du da bist.

00:00:32: Hallo!

00:00:33: Ich bin Mal.

00:00:35: Willkommen zurück bei Charaktervoll.

00:00:37: Letzte Woche haben wir darüber gesprochen warum es sich lohnt diesen Weg zu gehen?

00:00:44: Warum es sich ist lohnt bewusst zu erzielen, Grenzen zu vermitteln und Charakterschließlich aufzubauen.

00:00:53: Heute machen wir genau dort weiter.

00:00:56: Wir schauen auf das große Bild Nicht auf einzelne Situationen heute, sondern auf das große ganze Bild.

00:01:06: Keine Details!

00:01:08: Heute gehen wir eine Ebene drüber im Denken.

00:01:15: Stell dir vor, Elternschaft hat drei große Aufgabenbereiche.

00:01:22: Drei Bereiche die von der Geburt bis ins Erwachsenenalter wichtig bleiben.

00:01:30: Wenn du diese drei Bereiche im Blick hast, weißt Du in vielen Situationen im Alltag sofort woran Du gerade arbeitest.

00:01:41: Woran Du Dich orientieren kannst?

00:01:45: Das hier ist keine oder wird keine Checkliste.

00:01:49: Es sind wirklich Orientierungspunkte was ganz wichtig ist im stressigen Alltag.

00:01:57: Heute geht es also um den Überblick.

00:02:01: Los geht's!

00:02:03: Wenn du Eltern fragst, was ist deine Aufgabe als Mutter oder was ist deiner Aufgabe als Vater?

00:02:11: Dann hörst du unterschiedliche Antworten.

00:02:15: die einen sagen ich bin der Trainer meines Kindes.

00:02:20: so schaue ich das an Ich bring ihm etwas bei.

00:02:24: andere sagen ich schau für Recht und Ordnung.

00:02:30: Wieder andere sagen, ich bin der Freund meines Kindes.

00:02:35: Ich will dass es sich verstanden fühlt.

00:02:38: In all dem steckt etwas wahres und trotzdem greift jede Antwort für sich zu kurz Denn Eltern schafft ist sowas von komplex.

00:02:50: Mal bist du Trainer mal setzt du Grenzen mal tröstest Du mal erklärst Du mal begleitest Du.

00:02:59: Wenn du aber nur in einer Rolle festhängst oder ständig zwischen Rollen wechseln ohne zu verstehen, warum du gerade etwas tust was du tust dann fehlt dir definitiv Orientierung und ohne Orientierung reagierst du schnell aus dem Moment heraus.

00:03:20: Aus deiner Stimmung, aus der Situation, aus Gewohnheit schlicht aus Autopilot heraus.

00:03:29: Doch was wäre, wenn es ein Rahmen geben würde?

00:03:34: Ein Rahmen der dir zeigt, was die grundlegenden Aufgaben von Elternschaft singt.

00:03:40: Nicht in Detail sondern im Großen eben einen Rahmen und genau darum geht es heute!

00:03:49: Ich habe über viele Jahre beobachtet in meiner eigenen Familie und in zahllosen anderen Familien.

00:03:56: Es gibt eigentlich sozusagen drei große Aufgabenbereiche in der Elternschaft.

00:04:03: Drei Bereiche, die überall die Jahre relevant bleiben – vom Kleinkind bis zum Erwachsenen!

00:04:12: Wenn du diese drei Bereiche verstehst und im Blick behältst, weißt du immer und immer besser woran du gerade arbeitest.

00:04:22: Dann erziehst du bewusster.

00:04:25: Diese drei Bereichen sind, ich nenne sie erstens der wachende Beschützer.

00:04:34: Zweitens der reife Verwalter und drittens die Ressourcenquelle.

00:04:45: Ich erkläre dir jeden Bereich und ich zeige dir was entsteht wenn er gesund gelebt wird.

00:04:57: Der erste Aufgabenbereich heißt Wachende Beschützer.

00:05:03: Das klingt einfach oder vielleicht sogar so absurd, ist aber grundlegend!

00:05:09: Als Eltern schützt du dein Kind vor Gefahren, vor Überforderung und vor Schaden.

00:05:15: Warum?

00:05:16: Weil dein Kind das noch nicht alleine kann.

00:05:19: Ein Kleinkind rennt auf die Straße ohne die Gefahr zu verstehen.

00:05:23: Es fasst auf die heiße Herdplatte weil es die Folgen nicht kennt.

00:05:28: Ein Schulkind überschätzt sich, es klettert zu hoch!

00:05:32: Es probiert Dinge aus, die er noch nicht kann.

00:05:36: Ein Teenager trifft Entscheidungen mit großer Wirkung ohne langfristige Folgen vollständig zu überblicken.

00:05:45: Du siehst Kinder brauchen Schutz und zwar in jeder Phase nur eben auf unterschiedliche Weise.

00:05:54: Als wachender Beschützer sorgst du dafür, dass dein Kind in einem sicheren Rahmen wachsen kann.

00:06:00: Und hier braucht es Balance!

00:06:03: Du schützt nicht vor allem – nicht überbehüten.

00:06:08: Du schützen vor dem was dein Kind noch nicht einschätzen kann.

00:06:13: Du lässt Erfahrungen zu dir machen muss.

00:06:16: Du filtest und begleitest.

00:06:19: Du greifst ein wenn es nötig ist und du lässt los, wenn es möglich ist.

00:06:27: So sieht gesunder Schutz aus!

00:06:30: Und jetzt schauen wir ins zwanzig Jahre späterland Wenn Eltern gute wachende Beschützer waren – präsent, klar und nicht übergriffig.

00:06:42: Dann wird ihr Kind mit fünfundzwanzig, mit dreißig oft ein Mensch sein der Risiken tatsächlich einschätzen kann und zwar in jedem Bereich.

00:06:54: Ein Mensch, der mutig ist ohne leichtsinnig zu werden.

00:06:58: Der weiß das lasse ich und dass borge Ich ein mensch der sich sicher in der welt bewegt mit vertrauen In sich selbst um mit einem gesunden blick auf das leben.

00:07:13: aber was passiert wenn dieser bereich aus dem gleichgewicht gerät?

00:07:19: Ich kenne zwei Extreme.

00:07:22: Das erste Extrem ist Überbehütung.

00:07:26: Da ist ein Mann, nennen wir ihn Michael, Mitte dreißig.

00:07:31: Er traut sich kaum etwas.

00:07:33: Kaum etwas zu!

00:07:35: Kein neuer Job, keine neue Beziehung, keine mutigen Schritte.

00:07:41: Warum?

00:07:42: Weil seine Eltern ihn vor allem bewahren wollten immer.

00:07:48: Nein pass auf geh da nicht hoch.

00:07:50: Und nein, bitte macht das nicht.

00:07:51: Das ist zu gefährlich!

00:07:54: Heute lebt er in seiner Komfortzone und die Welt macht ihm Angst

00:08:00: unbewusst.".

00:08:01: Und was bedeutet das für seine spätere Partnerin?

00:08:06: Natürlich sie wird zu seiner zweiten Mutter.

00:08:10: Sie muss ihn ermutigen, beruhigen, antreiben, absichern.

00:08:15: Sie trägt Lasten, die ein erwachsener Mann selbst tragen sollte.

00:08:20: Das zweite Extrem?

00:08:23: Das ist der fehlende Schutz, das Gegenteil.

00:08:27: Da ist eine Frau – nennen wir sie Julia – an vorm Vierzig.

00:08:31: Sie lebt ständig am Rand.

00:08:32: Neue Jobs, neue Beziehungen, neue Wohnorte.

00:08:37: Nichts ist konstant, nichts bleibt.

00:08:40: Warum?

00:08:42: Weil früher niemand eingegriffen hat Niemand grenzen gesetzt hat, niemand gesagt hat, nie Stopp hier, das ist zu viel.

00:08:52: Das ist zu gefährlich!

00:08:54: Heute lebt sie ohne Halt, ohne Rahmen, ohne Grenzen.

00:09:00: und was bedeutet das für ihren Partner oder späteren Partner?

00:09:06: Er lebt tatsächlich in Unsicherheit.

00:09:09: er weiß nie was morgen gilt.

00:09:11: Planung wird schwierig Vertrauen wird anstrengend.

00:09:15: Das is die Wirkung dieses Aufgabenbereichs Wenn er fehlt oder wenn er entgleist.

00:09:24: Der zweite Aufgabenbereich, ich nenne ihn Reife-Verwalter.

00:09:30: Kinder kommen nicht reif zur Welt.

00:09:33: Reife entwickelt sich Schritt für Schritt Jahr für Jahr.

00:09:38: Als Eltern begleitest du diesen Prozess.

00:09:41: Du fragst dich Wie viel Verantwortung kann mein Kind in diesem Alter tragen?

00:09:49: Wie viel Freiheit kann mein Kind in diesem Alter nutzen und wieviel Selbständigkeit ist jetzt tatsächlich dran?

00:10:00: Und manchmal auch, wo kann mein kind mehr als es sich selbst zutraut.

00:10:08: Du kennst dein Kind!

00:10:11: Du beobachtest seine Entwicklung du passt Erwartungen an.

00:10:18: Ein fünfjähriger räumt sein Zimmer noch nicht gut auf?

00:10:22: Ja, dann braucht er eben Anleitung.

00:10:25: Ein zwölfjähriger kann das gar nicht!

00:10:29: Dann wurde es unterwegs auf seinem Weg versäumt.

00:10:34: Als reife Verwalter prüfst du immer wieder Ist mein Kind bereit für den nächsten Schritt?

00:10:42: Überfordere ich es oder halte ich es klein?

00:10:48: Du gibst Verantwortung frei Du erweiterst Freiräume.

00:10:53: Du lässt wachsen!

00:10:56: Und jetzt schauen wir uns doch wieder ein Sprung nach vorne des zwanzigjährigen Spätelanden an, wenn Eltern diesen Bereich gut mit ihrem Kind durchleben es darin begleiten wird ihr Kind später oft einen Mensch der Verantwortung übernehmen kann und will.

00:11:19: Es wäre dein Mensch der selbstständig ist der weiß, was er kann.

00:11:24: Der Entscheidungen trifft, der sein Leben anpackt.

00:11:30: Doch auch hier gibt es Extreme.

00:11:33: Das erste Extrem Die Eltern haben zu viel abgenommen.

00:11:40: Da ist ein Mann, nennen wir ihn Thomas Ende zwanzig und selbstständig.

00:11:45: Er wohnt noch Zuhause Seine Mutter Westkocht organisiert.

00:11:50: Warum?

00:11:51: Weil ihm immer alles abgenommen wurde, kennt gar nichts anderes.

00:11:56: Komm ich mach das schnell!

00:11:58: Nee lass nur du musst ja lernen!

00:12:00: Lass mich das regeln!

00:12:02: Du hast schon genug um Dion.

00:12:05: Heute weiß er kaum wie man ein eigenes Leben führt.

00:12:10: und seine spätere Partnerin?

00:12:14: Dann wird sie zu Mutter.

00:12:15: Sie organisiert alles, sie denkt an Alles, sie trägt Verantwortung für zwei Erwachsene oder für drei oder die ganze Familie ganz alleine.

00:12:28: zum zweiten Extrem Zu früh?

00:12:32: Zu viel Last!

00:12:34: Da ist eine Frau Nennen wir sie Anna Mitte dreißig erschöpft Mit fünf Zehn musste sie funktionieren Mit achtzehn alleine klar kommen.

00:12:47: Immer stark sein, immer leisten!

00:12:50: Vielleicht aus Not?

00:12:52: Vielleicht um sich Liebe zu verdienen?

00:12:56: Heute lebt sie im Funktionsmodus.

00:12:59: Freude fällt hier schwer Leichtigkeit auch.

00:13:05: Und ihr spätere Partner?

00:13:09: Er wird wohl eine Frau erleben die nie locker drauf ist die immer trägt, immer kontrolliert, immer wachsam bleibt.

00:13:19: Die kaum loslassen kann und immer angespannt ist.

00:13:25: Auch das ist die Folge eines Bereichs der aus dem Gleichgewicht geraten ist.

00:13:32: Der dritte Aufgabenbereich nenne ich die Ressourcenquelle.

00:13:40: Kinder brauchen Ressoursen um zu wachsen Materielle Ressursen Essen, Kleidung.

00:13:48: Ein Zuhause Emotionale Ressourcen Liebe, Zuwendung, Ermutigung Geistige Ressoursen Wissen Orientierung Werte.

00:14:00: Als Eltern bist du eine Quelle aus der dein Kind schöpft.

00:14:06: Stell dir das wirklich mal vor.

00:14:07: Du bist ne Quelle!

00:14:09: Du gibst, versorgst und stärkst Und zugleich gilt... Unendliche Quelle.

00:14:18: Auch du bist begrenzt!

00:14:20: Bedürfnisse, Kräfte die gepflegt werden müssen.

00:14:25: Wenn Du leer wirst und leer bleibst kannst Du auf Dauer nichts gesundes weitergeben.

00:14:31: Als Ressourcenquelle sorgst Du für Dein Kind Und Du sorgest auch für Dich selbst Denn nur wer gefüllt ist kann dauerhaft geben.

00:14:44: Lass uns wieder den Blick zwanzig Jahre später machen.

00:14:50: Wenn Eltern hier gesund ihr Kind anleiten und begleiten, wird es später oft ein Mensch der für sich selbst sorgen kann – und?

00:15:02: Und das ist das Schöne auch für andere da ist!

00:15:06: Ein Mensch, der Initiative zeigt, er anpackt, er geben kann aber der auch Grenzen kennt.

00:15:14: Ein Mensch mit Balance zwischen geben und nehmen.

00:15:18: Doch auch hier gibt es Extreme, das erste Extrem die Selbstaufgabe heißt eine Frau.

00:15:29: nennen wir sie Lisa Anfang Fertig.

00:15:33: Lisa ist ausgebrannt.

00:15:35: Sie gibt allen alles Die Mann den Kindern Freunden.

00:15:40: sie ist für alle da.

00:15:42: Für sich selbst bleibt nichts mehr übrig.

00:15:46: Sie wartet darauf, dass andere erkennen was sie braucht.

00:15:50: Sie ist enttäuscht!

00:15:52: Sie sagt es selten – sie initiiert wenig.

00:15:55: Warum?

00:15:57: Weil sie gelernt hat, wertvoll bin ich nur wenn ich mich aufgebe.

00:16:01: Das ist ihr Glaubenssatz.

00:16:04: Heute hat sie sich selbst verloren.

00:16:06: und was bedeutet das für ihren Partner?

00:16:10: Er lebt mit einer Frau, die viel gibt aber kaum bei sich selbst ist.

00:16:15: Sie erschöpft zusammenbricht und hofft dass man ihre Not rechtzeitig erräht.

00:16:24: Das zweite Extrem sind die Menschen die nur nehmen.

00:16:29: Da ist ein Mann.

00:16:31: Nennen wir ihn Martin Mitte dreißig Egoistisch nennt man das investiert wenig in andere, erwartet bis andere oder seine Partnerin sich kümmern.

00:16:49: Warum?

00:16:51: Weil ihm alles abgenommen wurde, weil ihm alles gegeben wurde ohne dass er selbst Verantwortung tragen musste um Dinge zu bekommen.

00:17:02: heute ist der, lebt er passiv und seine spätere Partnerin.

00:17:08: wie sieht das aus?

00:17:11: Sie muss immer den Anstoß geben.

00:17:14: Sie muss planen, sie muss tragen und organisieren.

00:17:19: Was macht er?

00:17:20: Er konsumiert!

00:17:22: Er reagiert und beklagt sich.

00:17:26: Auch das ist eine Folge dieses vernachlässigten Aufgabenbereichs.

00:17:35: Siehst du warum diese drei Bereiche so wichtig sind?

00:17:41: Ebene dir geben, weil sie reale Folgen haben.

00:17:47: Für dein Kind und für den Menschen der dein Kind eines Tages lieben will!

00:17:56: Wenn Schutz fehlt oder Schutz kippt entstehen Angst- oder Maßlosigkeit.

00:18:03: Wenn Reife nicht begleitet wird entstehen Unselbständigkeiten oder Überforderungen.

00:18:11: Wenn Ressourcen falsch eingesetzt und vorgelebt werden, entstehen Ausbrennen oder Egoismus.

00:18:21: Das sind keine theoretischen Gedanken – das zeigt sich in echten Beziehungen und echten Lebenswegen!

00:18:28: Ich habe es dreißig Jahre lang zum Teil selbst gelebt, erlebt und an anderen gesehen und beobachtet.

00:18:37: Darum lohnt es sich diese drei Bereiche immer jeden Tag hindurch im Hinterkopf, im Blick zu behalten.

00:18:47: Wenn du in einer Situation nicht weiter weißt dann frag dich doch einfach Moment Stop!

00:18:53: Geht's hier gerade um Schutz?

00:18:57: Oder geht es hier eigentlich um Reifeentwicklung oder gehts hier um Ressourcen?

00:19:05: Diese Fragen die bringen dir oft erstaunlich viel Klarheit.

00:19:13: Ja ihr Lieben, heute ging es um den Überblick.

00:19:16: Die drei großen Aufgabenbereiche von Elternschaft der machende Beschützer du schützt dein Kind vor Gefahren die es noch nicht einschätzen kann.

00:19:26: Der reife Verwalter Du begleitest die Entwicklung von Verantwortung und Selbstständigkeit.

00:19:32: Und drittens die Ressourcenquelle Du gibst was dein Kind braucht und achtest auch auf deine eigene Kraft.

00:19:41: Wir haben gesehen, was entsteht wenn diese Bereiche gesund geliebt werden und was geschieht, wenn sie vernachlässigt werden.

00:19:49: In den kommenden Wochen schauen wir uns jeden Bereich genauer an.

00:19:54: Nächste Woche beginnen wir mit dem ersten Bereich der Wachen der Beschützer.

00:19:59: Was bedeutet das konkret?

00:20:02: Wie findest du die Balance zwischen Schutz- und Freiheit und wo brauchen Kinder klare Grenzen Und wo Raum umzuwachsen?

00:20:12: Ja, das wird dann schon praktischer.

00:20:14: Das wird hilfreich!

00:20:17: Ich bin mal von Charakter voll.

00:20:20: Ich entwickle fortlaufende neue Online-Selbstlernkurse weil ich an eine Zukunft glaube in der Eltern bewusst Charakter selbst leben wollen und ihren Kindern dadurch Charakter vermitteln.

00:20:37: Mit Klarheit Mit Verantwortung und mit einer klaren Absicht.

00:20:43: Wenn du wissen willst, wann ein neuer Kurs startet, trage dich in meinen Newsletter ein auf www.charaktervoll.ch Und folge mir auf Instagram Facebook LinkedIn oder TikTok.

00:21:01: Den Kanal den ich momentan am meisten bediene ist Instagram.

00:21:06: Dort erfährst du es zuerst, aber am besten die Newsletter abonnieren.

00:21:13: Die Frage, die ich dir heute mitgeben möchte ist folgende... Oder nimmst du zu viel ab?

00:21:41: Gibst du viel oder verlierst du dich gar dabei.

00:21:46: Denk mal darüber nach, denn wer seine Stärken und Schwächen kennt weiß woran er wachsen kann!

00:21:55: Nächste Woche geht es weiter – und wenn dir diese Folge geholfen hat, teile sie bitte, unterstütze mich, abonniere Sie Denn je mehr Eltern Orientierung haben, desto bewusster werden Familien geprägt.

00:22:15: Bis nächste Woche!

00:22:17: Ich freue mich schon auf dich –

00:22:29: deine Mal!

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